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  tätigkeitsschwerpunkt parodontologie
 

Die Parodontologie beschreibt den Gesundheitsbereich in Ihrem Mund, der in erster Linie neben den Zähnen, das Zahnfleisch und den Kieferknochen mit der Festigkeit der einzelnen Zähne im Blick hat.
Gesundes Zahnfleisch hat eine blassrosa Farbe und blutet bei Berührung nicht. Dunkel gerötetes Zahnfleisch und Zahnfleischbluten sind sichere Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Entwickelt sich diese Zahnfleischentzündung weiter, wird sie früher oder später auf den Zahnhalteapparat und Kieferknochen übergreifen, dann spricht man nicht mehr von einer Gingivitis, sondern von einer Parodontitis, im Volksmund auch Parodontose genannt.
Das Parodont, ist das Zahnhaltegewebe, das die einzelnen Zähne im Kieferknochen festhält. Die Entzündung dieses Zahnhalteapparates ist eine Krankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird, von denen mehr als 300 Arten im Mund vorkommen können, von denen wiederum die meisten harmlos sind.
Bei unzureichender Zahnreinigung, oder wenn die natürlichen Abwehrkräfte reduziert sind, vermehrt sich die Menge der Bakterien deutlich, wobei auch die gefährlichen Arten zunehmen, was dann zu einer Gingivitis und später zur Parodontitis führen kann. Über das Blut können sich diese Bakterien im ganzen Körper ausbreiten und andere Organe schädigen. So gilt es heute nach wissenschaftlichen Untersuchungen als sicher, dass diese die Parodontitis auslösenden Keime bereits bestehende Krankheiten, wie Diabetes mellitus, koronare Herzkrankheiten, Osteoporose, Atemwegserkrankungen und Schlaganfallrisiko, verstärken.
Nach einer Untersuchung der „Deutschen Gesellschaft für Parodontologie“ hat jeder dritte Erwachsene eine leichte und jeder siebte Erwachsene eine schwere Form der Parodontitis. Sie hat somit leider schon den Status einer unterschätzten Volkskrankheit erreicht. Diese Parodontitis ist aber kein Schicksal, sie ist behandelbar! Bei Ihrer Vorsorgeuntersuchung wird in regelmäßigen Abständen ein PSI-Test gemacht, der erste Informationen über Ihren parodontalen Gesundheitszustand gibt.
Bei Bedarf erfolgt als erster Behandlungsschritt die vollständige Beseitigung von der verursachenden bakteriellen Plaque, von den Wurzeloberflächen, aus den Zahnfleischtaschen und den Zähnen. Das ist sehr schonend und hat nichts mit einer Operation zu tun. Oft lässt sich die Parodontitis allein durch diese wiederholten, konsequenten Prophylaxemaßnahmen beseitigen. Sollte das nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit, über eine DNA-Untersuchung die schuldigen Bakterien genau zu bestimmen und die Behandlung mit speziellen Antibiotika gezielt zu unterstützen.
Bei der DNA-Untersuchung werden mit sterilen Papierspitzen Sekretproben aus den Zahnfleischtaschen entnommen und untersucht. Sollte Gingivitis oder Parodontitis bei Ihnen vorhanden sein, dann lassen Sie sich behandeln.

es ist ein wichtiger schritt für ihre gesundheit.

Der psi-test wird ganz vorsichtig mit einer Parodontalsonde durchgeführt.

 
   
Bildquelle: Prodente
   
     
 
 
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